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Ganzjahresfütterung Samen Wehrens Meisenknödel

Ganzjahresfütterung von Vögeln: unsere Tipps

Ganzjahresfütterung Samen Wehrens Meisenknödel

Vögel haben es heutzutage nicht leicht: Immer weniger Wälder, wilde Gärten und Hecken lassen die Flächen, auf denen ein entsprechendes Nahrungsangebot vorhanden ist, immer kleiner werden. Gleichzeitig schrumpft der Insektenbestand – die Nahrungssuche wird zu einer echten Herausforderung.

 

Ganjahresfütterung: Samen Wehrens ist gerne behilflich

Die Notwendigkeit der Ganzjahresfütterung von Freilandvögeln liegt also auf der Hand, und glücklicherweise nehmen Akzeptanz und Bereitschaft weiter zu. Auch unser Geschäft trägt seinen Teil dazu bei: Neben dem bei uns ganzjährig verfügbaren Körnerfutter wie Erdnüssen und Sonnenblumen gibt es auch spezielle Futtermittel, die dem sommerlichen Energiebedarf der Wildvögel angepasst sind.

Aktuelles Beispiel: Sommermeisenknödel aus getrocknenden Früchten wie Apfel, Birne, Traube sowie Hafer- u. Weizenflocken helfen den Elterntieren bei der Jungbrutaufzucht. Dabei ist nicht zu vergessen, dass beide Seiten von der Ganzjahresfütterung profitieren. Die standorttreuen Tiere reduzieren nämlich den Insektenbefall in ihrer Umgebung und sorgen für eine natürliche Balance im Garten.

Mehr Vögel im Garten dank Ganzjahresfütterung

Wie wichtig die Ganzjahresfütterung tatsächlich ist, wird immer wieder von Experten bestätigt. Denn durch das Wachstum von Städten entstehen immer mehr Betonwüsten, in denen die Vögel auf Hilfe angewiesen sind, wenn die Population nicht sinken soll.
Die Ganzjahresfütterung bewirkt eine Stabilisierung des Bestands und oft sogar noch eine Steigerung, wie Deutschlands bekanntester Ornithologe Peter Berthold im Interview bestätigte:

Vögel, die das ganze Jahr über gefüttert werden, brüten früher, legen mehr Eier und mehr ihrer Jungen überleben. Die Ganzjahresfütterung erhöht auch die Vogeldichte, mehr Vögel siedeln sich an.

Auch bei der Wahl des Futters teilt Berthold die Meinung von Samen Wehrens:

Ideal ist eine Kombination aus Körnerstreufutter und Meisenknödeln. Sehr gut sind Erdnüsse, die sollte man aber in speziellen Futterspendern anbieten, die nur für Vögel zugänglich sind.

Der Grund dafür: Vögel benötigen fettige Nahrung und sowohl Körner als auch Meisenknödel und Erdnüsse sind äußerst fetthaltig. Gerade beim Fliegen wird viel Fett verbrannt; der Speicher muss wieder aufgefüllt werden, und das in regelmäßigen Abständen. Das gilt auch im Sommer, denn während der Jungenaufzucht sind die Vögel wegen der Nahrungssuche besonders viel unterwegs – ein weiteres Argument für die Ganzjahresfütterung also.

In unserem Sortiment finden Sie sowohl das richtige Futter als auch die passende Ausrüstung in Form von Futterhäusern und Nisthöhlen. Auf diese Weise wird das Futter den gefiederten Gartenbesuchern exklusiv präsentiert und wird nicht von Nagetieren zweckentfremdet. Der Garten wird auf Dauer bunt und bunter, denn wer bislang nur eine Handvoll verschiedener Arten im Garten begrüßen durfte, dem sei abschließend folgende Aussage von Peter Berthold empfohlen:

Wer ganzjährig füttert, wird feststellen, es können pro Tag bis zu 1.000 Individuen aus 30 bis 70 Arten kommen.

An der Motivation sollte es also nicht scheitern – und an der Umsetzung dank unseres Sortiments ebenfalls nicht.

Pflanzen vorziehen

Frühjahrstipp #1: rechtzeitig Pflanzen vorziehen

Auch das Pflanzen vorziehen beginnt mit der Saat
Der Frühling hat offiziell begonnen, und obwohl das perfekte Gartenwetter noch eine Weile auf sich warten lässt, ist jetzt der ideale Zeitpunkt zum Vorziehen mehrerer Pflanzenarten. Einige Sorten wie Tomaten und Paprika können bereits seit Ende Februar gesät werden, spätestens Anfang April wird die Auswahl noch viel größer.

 

Warum eigentlich… Pflanzen vorziehen?

Wer frühzeitig seine Pflanzen vorzieht, der stellt die Weichen für eine gelungene Gartensaison; die beste Blütezeit beginnt früher und hält länger an. Zum Höhepunkt der schönen Monate erreicht also auch die Bepflanzung ihre beste Zeit.

Dabei ist das Pflanzen Vorziehen nicht nur optisch von Vorteil, da es für einen lebendigen, gedeihenden Garten sorgt, sondern gerade bei Nutzpflanzen wie Gemüse auch für den eigenen Alltag sehr praktisch.

Doch gerade wegen des wechselhaften, oft noch nasskalten Wetters sollte die Aussaat anfangs in temperierten Umgebungen stattfinden. Zusammen mit Hilfsmitteln wie Saatschalen, Anzuchtgewächshäuschen und Quelltöpfen (siehe Gartenbedarf) können sich die Samen dort unter perfekten Bedingungen entwickeln.

Steigen die Temperaturen dann an, kann der Umzug ins Freie erfolgen. Dort bleiben die Pflanzen bis zum Ende der Saison und können zeigen, was in ihnen steckt.

 

Welche Sorte wird wann gepflanzt?

Wie bei (fast) allen Themen rund um den Garten, kommt es auch beim Pflanzen Vorziehen auf das richtige Timing an. Hier einige Beispiele der bekanntesten und verbreitetsten Sorten:

  • Wie anfangs erwähnt, sind Paprikas und Tomaten die Frühstarter unter den Gewächsen. Mit ihrer Aussaat können Sie Ende Januar beginnen, doch da diese Gemüsearten (wie viele andere) sehr frostempfindlich sind, sollte das Vorziehen auf der Fensterbank in der warmen Wohnung erfolgen, etwa in flachen Schalen mit Wasserabzug. Schon einige Wochen später, noch lange bevor es wirklich durchgehend warm wird, kann die erste kleine Ernte eingefahren werden.
  • Dicke Bohnen: Als Puffbohne oder Saubohne bekannt, ist die dicke Bohne zur Rarität in deutschen Gärten geworden. Einen Grund dafür gibt es nicht, denn dicke Bohnen gelten als Delikatessen, darüber hinaus können sie getrocknet hervorragend konserviert werden. Sehr angenehm: Die Puffbohne ist angenehm anspruchslos und alleine deswegen ein Geheimtipp für den Garten. Tipp: Die Wurzeln bei der Ernte im Boden lassen, da sie als Dünger fungieren. Dadurch sind dicke Bohnen wie geschaffen für den Einsatz in Mischkulturen; lediglich mit Hülsenfrüchten wie Knoblauch und Zwiebeln vertragen sie sich nicht allzu gut. Je nach Lage werden dicke Bohnen im März oder April gesät und wachsen sehr schnell. Aber Achtung: Die Schwarze Bohnenlaus ist ein unwillkommener, aber regelmäßiger Gast und ein klarer Fall für die Schädlingsbekämpfung.
  • Steckzwiebeln: Das Vorziehen erfolgt am besten in einer Topfplatte, als Nährgrund reicht normale Blumenerde völlig aus. Pflanzen vorziehen: Zwiebeln unter den FavoritenVorteil: Aufgrund ihrer geringen Größe lassen sich Steckzwiebeln auf relativ kleiner Fläche in großer Anzahl pflanzen.Eine sehr effiziente Saat also, dank der Zwiebeln auf der Einkaufsliste für viele Monate nichts mehr zu suchen haben. Wer möglichst früh eigene Steckzwiebeln genießen möchte, der kann bereits im Januar mit dem Vorziehen im Haus beginnen.

 

  • Saatkartoffeln: Auch die Saatkartoffel eignet sich sehr gut zur besonders frühen Ernte. Im geschützten Frühbeet (oder sogar im Eierkarton) können Sie bereits im Februar mit der Aussaat beginnen, bei genügend Lichteinfall zeigen sich schon nach rund vier Wochen Triebe. Möchten Sie die Saatkartoffel ausschließlich im Freiland züchten, beginnt die Aussaat erst Mitte April. Kartoffeln sind bekanntlich große Fans des schönen Frühlingswetters und wollen entsprechend behandelt werden.

Schon diese wenigen Beispiele zeigen, wie farbenfroh und facettenreich der eigene Garten durch geschicktes Pflanzen Vorziehen sein kann. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl nützlicher und beliebter Samenarten, mit denen das Frühjahr schon auf der Fensterbank oder im Wintergarten eingeläutet werden kann.

 

Pflanzen Vorziehen mit Konzept: Hinweise zum Abschluss

Bei Produkten wie Tomaten oder Gurken ist das Vorziehen eher als Pflicht denn als Option zu verstehen, da die Vegetationsperiode im Freien kaum ausreicht, um nennenswert ernten zu können.

In den meisten Fällen sollte außerdem nicht ausschließlich normale Blumenerde verwendet werden, sondern eine Mischung aus herkömmlicher und spezieller Aussaat-Erde. Diese ist nährstoffärmer und zwingt die Sämlinge dazu, eigenständig kräftige Wurzeln auszubilden. Später im Freiland-Erdreich ist das die Basis für eine erfolgreiche Ernte.